Transparente Kommunikation

BESCHLEUNIGER-TAG 2026: Offen sprechen, schnell genehmigen

Die schnelle Ansiedlung von Großunternehmen wie Microsoft im Rheinischen Revier hat in der Öffentlichkeit weit über das Rheinland hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt. Wie war es möglich, auf die Anfrage des Unternehmens schnell zu reagieren?
Vera Müller, bei der Bezirksregierung Köln Hauptdezernentin Regionalentwicklung / Braunkohle, nennt hierfür verschiedene Elemente. Nach dem Beschluss zum vorzeitigen Kohleausstieg hatte der Regionalrat ein Gewerbeflächenkonzept zum Rheinischen Revier beauftragt. Auf dieser Basis wurde der Regionalplan für das Rheinische Revier vorgezogen geändert und dann entsprechende Flächen gesichert. Die Bezirksregierung schrieb bei den vorgezogen geänderten Flächen auch die Kommunen an, dass diese Flächen bauleitplanerisch gesichert werden müssten. Hierbei war es Müller wichtig, dass die Flächen nicht zu viele unterschiedliche Eigentümer hatten. Das hätte den Prozess nur verzögert. Alle Flächen waren zudem bereits durch die Umweltprüfung gegangen. Mit einem kleinen Team von fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnte sie dann das Verfahren bis zur Baugenehmigung beschleunigt umsetzen.
Ihr Fazit: "Wenn man im Einklang steht mit den Akteuren und offen und ehrlich mit ihnen spricht, kann man solche Ziele erreichen."